Be aware - Sensibilisierung & Empowerment in interkulturellen Begegnungen

Die letzten Monate haben bei vielen den Eindruck bestärkt, dass die Spaltung der Gesellschaft – v.a. auch mit Blick auf Fragen von Flucht, Migration und Inklusion – tiefer geworden ist. Migrant_innen, Geflüchtete und ihre Unterstützer_innen geraten zunehmend unter Druck. Der ‚Willkommenskultur‘ stehen immer restriktivere Asylgesetze und eine (europaweite) Abschottungspolitik gegenüber. Ein erstarkender Rechtspopulismus macht mit platten Parolen und teilweise auch gewalttätig Stimmung gegen alles, was ihnen ‚anders‘ und ‚fremd‘ erscheint. Und er kann damit beachtliche Erfolge verbuchen. Eine im Alltag präsente Kritik an diesen „deutschen (und europäischen) Zuständen“ ist deshalb dringlicher denn je! In dieser Seminarreihe haben wir uns gemeinsam über diese aktuellen Entwicklungen undWeiterlesen

Veranstaltungreihe "Rassismus entgegentreten! Mit interaktiven Methoden politischer Bildungsarbeit"

Die anhaltende Migration vieler Menschen nach Europa und Deutschland stellt gerade zivilgesellschaftliche Akteure vor große Herausforderungen. Das betrifft nicht nur die zahlreichen Intiaiven, die seit dem Sommer 2015 vielerorts Flüchtlinge unterstützen – teilweise bis an den Rand ihrer Belastbarkeit. Gleichzeitig wird – mit AfD, Pegida und Co. – ein Rassismus auf breiter Basis salonfähig, der lange Zeit eher unterschwellig vorhanden war. Offen, unverholen und teils auch gewalttätig kommen nun Ressentiments zum Ausdruck und sie machen deutlich, dass rechte Einstellungen kein gesellschaftliches Randphänomen sind, sondern in der Mitte der Gesellschaft verankert sind. Eine im Alltag präsente Kritik von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist somit dringender denn je.Weiterlesen

migration & inclusion training course 2016

About the project Migration – and especially the situation of refugees – is one of the main topics in public opinion all over Europe. Images of shipwrecked people dying or being rescued in the Mediterranean, people crossing borders in the Balkan countries or trying to cross the channel-tunnel to Britain are day by day in the news. Millions of people worldwide are on the move as a result of war, discrimination, social inequality and economic deprival in the hope to find a better future elsewhere. But there is still no clear European strategy helping to deal with the problems faced by those people, except forWeiterlesen

Tear down these Walls! East-West-remembrance 2016

Wir überarbeiten unsere Webseite – Artikel folgt… Zeitraum: 04. März – 12. März 2016 (Berlin), 05. September – 12. September 2016 (Bukarest) Gefördert von: Erasmus+, Judend in Aktion Unser Projektblog: https://solarev.org/teardownthesewalls/ Collage, original photo by: leo gonzales (flickr)Weiterlesen

Willkommenskulturen stärken

Viele Bürger_innen sind in den vergangen Monaten aktiv geworden und haben sich auf verschiedenen Ebenen für das Wohl der zahlreichen Flüchtlinge, die in Berlin ankommen, eingesetzt. Doch nicht alle verfügen auch schon über viel Erfahrung in der Arbeit mit Flüchtlingen. So kommt es manchmal zu Irritationen und Überforderungen und immer wieder auch zu ungewollt schwierigen Situationen. Erfahrung im Umgang mit den oft von Krieg, Vertreibung und Flucht traumatisierten Menschen und ein auch kritisches Bewusstsein zu eigenen rassistischen Handlungsmustern und Strukturen in unserer Gesellschaft sind von großer Bedeutung für die Arbeit mit Migrant_innen. Mit dieser Reihe von insgesamt sechs Veranstaltungen, die zwischen September bis November 2015Weiterlesen

Berlin Wall

25 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges und der Teilung Europas ist Berlin noch immer ein zentraler Ort, der an diese Geschichte erinnert. Unser zweites „Ost-West-Training“, an dem Jugend- und Erwachsenenbildner_innen aus verschiedenen europäischen Ländern teilnahmen, fand genau in jener Woche statt, in der 2014 die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November in Berlin begangen wurden. Wir hatten also die Möglichkeit, vor Ort und direkt einen Eindruck von (offiziellen) Erinnerungsdiskursen in Deutschland zu gewinnen und den Geschichten(n) kritisch nachzuspüren: Welche pädagischen Ansätze finden in diesen Veranstaltungen und Erinnerungsorten Anwendung? Wie wird Geschichte hier vermittelt? Und wessen Geschichte – welche Perspektiven undWeiterlesen

Das Europäische Förderprogramm Erasmus+ bietet vielfältige Möglichkeiten um transnationale Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur, Jugend und Sport umzusetzen. Erasmus+ vereinigt die zuvor eigenständigen Europäischen Förderprogramme Grundtvig, Leonardo, Jugend in Aktion sowie Comenius und Sport in einem Programm. Mittels eines modularen Projektfördersystem können Förderungen in Erasmus+ besser an die Bedarfe der Projekte angepasst werden. In verschiedenen Workshop haben wir die Möglichkeiten aufgezeigt, die Erasmus+ gerade auch für kleinere und mittlere Organisationen bietet, und Grundlagen der transnationalen Projektentwicklung vermittelt mit dem Ziel, erste Schritte zur Umsetzung von konkreten Projektideen zu gehen. Die Seminare richteten sich vorwiegend an Teilnehmer_innen des soziokulturellen Sektors und des Bildungsbereichs im BezirkWeiterlesen